Die Entwicklung des 3D-Drucks in 5 Schritten

Inzwischen ermöglicht der 3D-Druck die Bauteilherstellung von höchst komplexen Geometrien und bietet eine sehr große Materialauswahl.

Der 3D-Druck wurde bereits Anfang der 80er Jahre erfunden. Wie es dazu kam und welche Technologien wir selbst nutzen, finden Sie auf dieser Seite.

  • Erstmalig kam der Science-Fiction Autor Arthur C. Clarke auf die Idee eines 3D Druckers. Dies war bereits 1964.
  • Der 3D-Druck selbst wurde 16 Jahre später entwickelt. Zunächst von dem japanischen Forscher Dr. Hideo Kodama, welcher die ersten Ansätze für eine Schicht-auf-Schicht-Herstellung begründete. Dazu nutzen er Hartz, welches durch UV-Licht polymerisiert wurde. Dies war der Vorläufer der Stereolithographie (SLA).
  • Da Kodama seine Patentanfrage nicht fristgerecht einreichte, gilt der Amerikaner Charles Hull als Erfinder des 3D Drucks. Er gründete nach der Anmeldung seines Patents im Jahr 1986, das Unternehmen 3D Systems. Kurz darauf kam der erste 3D-Drucker, der SLA-1 auf den Markt.
  • Doch damit nicht genug. Noch am Ende der 80er Jahre kamen zwei weitere Techniken dazu. Zum einen das Selektive Laserintern (SLS-Druck) von Carl. R. Deckard. Zum anderen das FDM-Verfahren, von Scrott Crump, welches für Fused Deposition Modelling, oder Schmelzschichtung bekannt ist.
  • Seit Anfang der 2000er liefen immer mehr Patente für die 3D-Druck-Technologien aus. Hinzu kam eine technische Ausreifung der additiven Verfahren. Die führte zu einer stärkeren Verbreitung des 3D Drucks, bis er ab 2010 auch für die industrielle Fertigung große Vorteile bereithielt.

Stereolithografie (SLA)

Stereolithografie gehört zu der Gruppe der additiven Fertigungstechnologien, auch bekannt als 3D-Druck aus Harz. Der Aufbau der Maschinen folgt einem Prinzip. Dieses verwendet eine Lichtquelle, beispielsweise ein Laser oder Projektor, um flüssiges Hartz in ausgehärteten Kunststoff zu transformieren.

Einziger Unterschied zwischen den Modellen, ist die Anordnung der Stammkomponente, wie Lichtquelle, Bauplattform oder des Harztanks.

Höchste Auflösung und Genauigkeit, die glattesten Oberflächen, sowie die schärfsten Details aller 3D-Drucktechnologien, zeichnet den SLA-Druck aus.

Hauptvorteil ist jedoch die Vielseitigkeit der Stereolithografie. Zudem gibt es inzwischen höchst innovative SLA-Harzformulierungen, mit einer großen Auswahl an optischen, mechanischen und thermischen Eigenschaften. Sie entsprechen den technischen und industriellen Thermoplasten.

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3D-Druck bei OptiCAMMS

Fused Deposition Modeling (FDM)

3D-Druck bei OptiCAMMS

Das Fused Deposition Modelling, ist auf der Verbraucherebene die am weitesten verbreitete Form. Denn sie bietet deutliches Hobbyniveau.

Die FDM 3D-Drucker auch bekannt als Schmelzschichtung, erzeugt Teile bei der Schmelzung und der damit einhergehenden Verformung von thermoplastischen Filamenten. Diese Filamente werden von einer Druckdüse Schicht um Schicht im Aufbaubereich aufgetragen.

Die Auflösung und Genauigkeit im Vergleich zur SLA Maschine ist sehr gering. Zudem weisen wir Sie daraufhin, dass das FDM-Verfahren keine ideale Option für den Druck von komplexem Design bietet. Jedoch eignet sich FDM für Proof-of-Concept-Modelle, sowie schnelle und kostengünstige Prototypenerstellen. Beispielsweise von einfachen Bauteilen, sowie von Teilen, die in der Regel maschinengefertigt werden.

Um die passende Technologie für Ihre Ziele zu finden können Sie uns gern für eine persönliche Beratung kontaktieren.

Auch für den Zortax 3D-Drucker, können Sie hier eine Materialauswahl finden.

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